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Seite 2010






















































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Kirchengedenken: Altarbild der Chotieschauer Kirche in der Kirche zu Hersbruck:
Am 12.September 2010 wurde in der Hersbrucker Kirche im Anschluß an den Gottesdienst ein Bild des Hochaltars der Chotieschauer Kirche Mariä Geburt übergeben.
Damit soll an den jahrzehnte- langen Besuch der Chotieschauer anläßlich der Heimattreffen zum Fest "Mariä Geburt" erinnert werden.
 

Altarbild   Text Altarbild 2


  Wenig-Altbild       Kirche altbild

           Herbert Wenig bei der Übergabe des Altarbildes in der Hersbrucker Kirche

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Ausschnitt aus der Hersbrucker Zeitung vom 16.09.2010

Hersbr kirche
   Hersbrucker Kirche


Zur Geschichte der Chotieschauer Kirche "Mariä Geburt"
Die Pfarrkirche zu Chotieschau wird erstmals für das Jahr 1366 bezeugt. Sie ist aber bestimmt älter, weil in vielen Orten des Kreises Mies Kirchen schon für das 13. Jahrhundert und früher nachzuweisen sind. Die Kirche ist mindestens seit 1415 der hl. Muttergottes geweiht. Schriftliche Zeugnisse der Baugeschichte gibt es ab 1672. In diesem Jahr wurde an die Stelle des alten niedrigeren Turmes, der neben der Kirche stand, ein neuer gebaut.  Im Jahre 1674 stürzte - vermutlich durch eine Feuersbrunst - dieser Turm ein und riss einen Teil des Gebäudes mit. Anschließend wurde die Kirche neu aufgebaut. Die Orgel baute Valentin Marcksteiner aus Tepl. Im Jahr 1690 brannte das Turmdach ab wobei die Orgel beschädigt wurde. In der 1. Hälfte des 18.Jahrhunderts  wurde die Kirche im Barockstil umgebaut. Der Umbau fand etwa zur gleichen Zeit statt wie der Neubau des Klosters (1734 bis 1756) unter Probst Christoph Schmiedl. Die Kirche war bis 1780 vom Chotieschauer Friedhof umgeben. Eine Außenrenovierung der Kirche fand unter Leitung von Baumeister Josef Turnwald im Jahre 1900 statt. Eine Instandsetzung des Daches erfolgte zwischen 1981 und 1983. Die dabei verwendeten Kupferplatten stammten aus einer Spende der Internationalen Caritas.
Die Kirche ist ein einschiffiger Barockbau mit einem Kreuzschiff und einem Turm an der Westseite. Das Walmdach trägt einen kleinen Sanktus-Turm. Die Gesamtlänge des Baues ist ca. 65 m, die Länge des Querschiffes 30 m; das Hauptschiff hat eine Breite von 18 m.

Im Hauptaltar bildet eine gotischen Madonnenstatue vom Ende des 15. Jahrhundert den Mittelpunkt.
                                    Sie gilt als eine der schönsten im böhmischen Raum.
Links und rechts von ihr stehen die Figuren der Heiligen Zacharias, Anna, Elisabeth und Joachim. Den oberen Abschluß des Altars bilden Gruppen von Engelsköpfen.

Zum Fest "Mariä Geburt" fand und findet in Chotieschau in der 2. Septemberwoche das Kirchweihfest statt. Dieses Datum wurde von den Heimatvertriebenen des Kirchsprengels Chotieschau auch für ihre alljährlichen Treffen seit 1953 in Hersbruck gewählt. 

Ausführliche Literatur: Volk, Friedebert: Kirchsprengel und Kloster Chotieschau, 2. Auflage 1986

Kirche innen  
 Chotieschau: Kircheninneres  (beim Gottesdienst im Jahr2000)

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